NEDS-Logo

N E D S

Willkommen
Projektdesign
Team
Partner
Download
Links
Aktuelles

gefördert vom

BMBF

im Rahmen des Programms

SÖF

Update: 13.09.2015

NEDS-Webmaster

Willkommen

Nachhaltige  Entwicklung    zwischen    Durchsatz   und   Symbolik

Leitbilder der  ökonomischen  Konstruktion  ökologischer  Wirklichkeit  in  europäischen  Regionen

Willkommen bei NEDS

Das Forschungsprojekt NEDS wurde am 30. Juni 2007 abgeschlossen.
Wesentliche Ergebnisse zur Bedeutung von Nachhaltigkeit in Wissenschaft und Politik und ihre Implikationen für die europäische Stadt- und Regionalentwicklung sind im NEDS Working Paper 7 zusammengefasst. Zudem sind zwei das Forschungsprojekt NEDS abschließende Buchpublikationen erschienen:

- zum Nachhaltigkeitsverständnis in der Stadt- und Regionalpolitik:
Bauriedl, Sybille / Schindler, Delia / Winkler, Matthias (2008) (Hg.): Stadtzukünfte denken. Nachhaltigkeit in europäischen Stadtregionen. Ergebnisse der sozial-ökologischen Forschung Band 9. München: Oekom-Verlag
StadtzukuenfteDenken

- zum Nachhaltigkeitsverständnis in der Wissenschaft:
Höhler, Sabine / Ziegler, Rafael (Hg.) (2010): Nature's Accountability, Themenheft Science as Culture 19 (2010) 4
science_as_culture_kl

Alle ehemaligen NEDS-MitarbeiterInnen sind aktuell unter folgenden Adressen zu erreichen:
Dr. Sybille Bauriedl, Email: sybille.bauriedl@uni-bayreuth.de
PD Dr. Sabine Höhler, Email: sabine.hoehler@abe.kth.se
Dr. Fred Luks, Email: fred.luks@neds-projekt.de
Dr. Delia Schindler, Email: delia.schindler@neds-projekt.de
Dipl. Geogr. Matthias Winkler, Email: winkler@hvv.de


Das Projekt

NEDS steht für „Nachhaltige Entwicklung zwischen Durchsatz und Symbolik“. Dieser Projekttitel ist einerseits Programm und andererseits unsere Positionierung innerhalb der Nachhaltigkeitsforschung.

Wir gehen davon aus, dass die europäische Nachhaltigkeitsdebatte an einer ökonomischen Logik ausgerichtet ist und nachhaltige Entwicklung auf eine sehr spezifische Weise verfolgt wird. Die Grenzen der Tragfähigkeit (z. B. Belastung der Umwelt) werden primär quantifizierend bestimmt (z. B. Emissions-Grenzwerte) sowie mit Hilfe von Kosten-Nutzen-Rechnungen und einer daraus abgeleiteten Effizienzsteigerung „bewältigt“. Gleichzeitig beklagen WissenschaftlerInnen genauso wie regionale Akteure, die Umsetzungsstrategien für eine nachhaltige lokale Entwicklung vermitteln wollen, dass der Nachhaltigkeitsbegriff häufig schwer greifbar und operationalisierbar ist.


Forschungsbedarf

Insbesondere die Natur-, Technik- und Wirtschaftswissenschaften fungieren als Stichwortgeberinnen in der Debatte. Damit kann sich die Nachhaltigkeitspolitik auf wissenschaftliche „Tatsachen“ berufen, ohne die Bedeutung spezifischer Verständnisse von Natur und Umwelt für eine nachhaltige Entwicklung hinterfragen zu müssen. Die Auseinandersetzung über eine nachhaltige Zukunft auf der regionalen Ebene bleibt daher ebenfalls oft im ökonomischen Denken gefangen. Der Untertitel des Projektes „Leitbilder der ökonomischen Konstruktion ökologischer Wirklichkeit in europäischen Regionen“ kennzeichnet diese Untersuchungsthese.


Unser Ziel

Mit der Verknüpfung der zwei Dimensionen Durchsatz und Symbolik eröffnet NEDS einen neuen Zugang für die sozial-ökologische Forschung. NEDS will untersuchen, inwieweit sich nachhaltige Entwicklung an einer rein materiellen Dimension und einer symbolischen Dimension orientiert und inwieweit dies unterschiedliche oder auch widersprüchliche Ausprägungen zur Folge haben kann. Hierzu untersuchen wir sowohl materielle Entwicklungsprozesse in Form von regionalen Materialflüssen („Durchsatz“) als auch diskursive Ausdrucksweisen in Form von Paradigmen der Nachhaltigkeitsforschung und Leitbildern der Stadt- und Regionalentwicklung („Symbolik“).

Denn: Erst wenn wir ein differenzierteres Verständnis darüber erlangen, wie regionale und nationale Akteure in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft Nachhaltigkeit begreifen, lassen sich ‘nicht-nachhaltige’ Entwicklungswege erfolgreich verändern. Hierzu wurde ein komplexes Forschungsprogramm entwickelt, das sowohl die Wissenschaftsdebatte wie auch die regionalen und lokalen Politiken in Europa zum Gegenstand hat und die Prämissen von Nachhaltigkeit in diesen beiden Bereichen untersucht.

Nachhaltigkeit ist kein statisches Konzept, sondern befindet sich entsprechend gesellschaftlicher Prozesse in permanenter Veränderung. Auch unser Forschungsprojekt nehmen wir in diesem Sinne als ein „lernendes Projekt“ ernst und verstehen unser Forschungsdesign als einen roten Faden, der sich an den Eckpfeilern unserer verschiedenen Untersuchungsfelder entlangschlängelt und Ergebnisoffenheit garantiert.

Die einzelnen Untersuchungsschritte werden im Projektdesign dargestellt. Erste Ergebnisse finden Sie in unserer Reihe NEDS-Working Papers. Der Forschungsplan und die Arbeitsfelder sowie Einzelheiten zu uns sind in der Rubrik Team aufgeführt. Die Vernetzung des Projektes mit unseren Praxispartnern und innerhalb der Wissenschaft ist unter Partner zusammengefasst.
top

Wir freuen uns über Ihr Feedback.
© NEDS 2007-2016

Impressum

[Willkommen] [Projektdesign] [Team] [Partner] [Download] [Links] [Aktuelles]